HomeNews

27.08.2026 | Lesezeit: 3 min

Forum «Standort- und Wirtschaftsförderung in den Gemeinden»: Rahmenbedingungen für den Wirtschaftskanton Luzern gemeinsam stärken

Luzern - Am 26. August 2026 luden die Wirtschaftsförderung Luzern und der Verband Luzerner Gemeinden (VLG) zum vierten Forum «Standort- und Wirtschaftsförderung in den Gemeinden». Im Fokus standen kantonale, regionale und kommunale Standortstrategien – adressiert an Luzerner Gemeinden und regionale Entwicklungsträger.

Rund 60 Teilnehmende haben sich am 26. August im HSLU Campus Bahnhof in der Rösslimatt versammelt, um an der 4. Ausgabe des Forums «Standort- und Wirtschaftsförderung in den Gemeinden» teilzunehmen, organisiert von der Wirtschaftsförderung Luzern und vom Verband Luzerner Gemeinden VLG. Die diesjährige Veranstaltung drehte sich ums Thema der kantonalen sowie regionalen und kommunalen Standort- und Wirtschaftsstrategien.  

Patrik Wermelinger, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, begrüsste die Teilnehmenden und stellte sich als neuer Direktor den anwesenden Gemeindevertretenden persönlich kurz vor. Anschliessend führte Kathrin Scherer, Leiterin Unternehmensentwicklung bei der Wirtschaftsförderung Luzern, mit ihrer Präsentation zur Standort- und Wirtschaftsstrategie auf Ebene Kanton, Region und Gemeinde in die Thematik ein. 

Darauffolgend präsentierte Michael Rossi, Projektleiter Standortförderung bei der Dienststelle Raum und Wirtschaft des Kantons Luzern, das Thema der kantonalen Standortstrategie im Kontext der Weiterentwicklung der Standortförderung. Die kantonale Standortstrategie widmet sich der Frage, wohin sich der Wirtschaftsstandort Luzern in Zukunft entwickeln soll. Zudem wurde aufgezeigt, wie der Kanton Luzern die Erarbeitung von regionalen Standortstrategien finanziell und mittels passender Tools unterstützt.  

Guido Roos, Geschäftsführer der Region Luzern West erläuterte in der darauffolgenden Präsentation, wie im Entlebuch als Pilotregion die Gemeinden gemeinsam eine regionale Standortstrategie erarbeitet haben. Ausgangslage der Erarbeitung war der konkrete Handlungsdruck, da verschiedene Unternehmen in der Region Flächenbedürfnisse hatten, die nicht vollumfänglich erfüllt werden konnten. Er hat die Erfahrungen mit der Erarbeitung der Strategie umfassend beleuchtet und zahlreiche Fragen des interessierten Publikums beantwortet.  

Nach einer kurzen Pause tätigte Andreas Zettel, Leiter Unternehmensentwicklung und Stv. Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, eine kurze Überleitung zu den Referaten aus den Gemeinden. Bei den von den jeweiligen Gemeindevertretenden präsentierten Standortstrategien war die Wirtschaftsförderung Luzern jeweils mitinvolviert – wie auch bei der von Guido Roos vorgestellten regionalen Standortstrategie im Entlebuch.  

Zunächst stellte Jacqueline Stampfli, Abteilungsleiterin Präsidialdienste der Stadt Kriens, die Wirtschaftsstrategie der Stadt Kriens vor. Als zweites Beispiel aus der Praxis präsentierte Rolf Butz in seiner Funktion als Gemeindepräsident von Wauwil die Erarbeitung der Wirtschaftsstrategie dieser Gemeinde. Zwei regional sehr unterschiedliche Beispiele – zum einen aus einer grösseren, urbanen Gemeinde und zum anderen aus einer vergleichsweise kleineren Gemeinde aus dem Luzerner Mittelland – die aufzeigen, wie unterschiedliche Gemeinden verschiedene Herangehensweisen an die Thematik haben.  

Als Abschluss des Programmteils zogen Dario Jurt, Projektleiter Unternehmensentwicklung bei der Wirtschaftsförderung Luzern, sowie Markus Riedweg, Vizepräsident des Vereins Luzerner Gemeinden VLG und Gemeindepräsident von Dagmersellen, ein Fazit: Das Ziel des Nachmittags, wertvolle Erfahrungen im Erarbeiten einer Standortstrategie weiterzugeben und anhand von Praxisbeispielen wichtige Tipps für das Erstellen einer eigenen Standortstrategie zu erhalten, konnte erreicht werden. 

Die Veranstaltung wurde mit einem Apéro abgerundet. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, die Diskussionen weiterzuführen, allfällige Fragen zu klären und ihr Netzwerk zu pflegen.